Landwirtschaft

Legehennen

Auf unserem Hof leben rund 2000 Legehennen. Ein 1 ha grosses Feld ist für sie eingezäunt. Darauf befinden sich Nussbäume, Holundersträucher und ein Apfelbaum. Sie dienen alle zum Schutz vor Sonne und Habicht. Unsere Hennen bekommen nur Biofutter. Die Hauptnahrung besteht aus einem Mehl, welches wir von der Biomühle Alb. Lehmann beziehen. Gegen Ende des Tages bekommen sie eine Ration Maiskörner die in der Regel aus eigener Produktion stammen. Die Legehennen verbringen 12 bis 14 Monate auf unserem Betrieb. Danach werden sie geschlachtet und liefern uns wertvolles Fleisch, feine Wurstwaren und altbekanntes Suppenhuhn. Unser Ziel ist es ein angenehmes und gesundes Klima im Hühnerstall zu schaffen und auf der Weide weitere Strukturen wie Steinhaufen oder Asthaufen zu installieren.

 

Mutterkühe

Unser Mutterkuhherde besteht zum grossen Teil aus Galloway Rindern. Diese Rasse ist nicht auf schnelle Gewichts- und Fettzunahme gezüchtet, sondern auf Genügsamkeit. So reicht ihnen im Sommer eine magere, artenreiche Weide und im Winter gut getrocknetes Heu. Dies sind die Hauptgründe weshalb man sie erst ab zweieinhalb Jahren schlachtet. Uns ist es ein Anliegen, dem Tier eine lebenswerte Zeit zu schenken. Dies wird durch die respektvolle Behandlung unterstützt. Da die Galloway Rinder sehr ruhig und herdenorientiert, sind fällt uns das zusätzlich leichter. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, jedes Jahr nur ein bis zwei Rinder zu schlachten. Das Fleisch soll für ausgesuchte Kunden käuflich sein, die ein gutes Stück Fleisch geniessen möchten. Auf lange Sicht planen wir auf der Weide einen Unterstand zu erstellen, der unseren Rindern ermöglicht das ganze Jahr im freien zu verbringen.

 

Schafe

Eine kleine Herde Shropshire Schafe lebt ebenfalls auf unserem Hof. Ihre Hauptaufgabe ist es, den Hühnerhof zu mähen. Wir haben uns bewusst für diese Rasse entschieden, da sie keine Sträucher und Bäume anfressen. Dies erlaubt es uns die auf der Weide befindlichen Strukturen ungeschützt zu lassen. Zum Schutz vor Schnee und Regen befindet sich ein Unterstand auf ihrer Weide. So können sie auch im Winter unter dem Schnee an den Grashalmen knabbern. Ausserdem sind auch die Shropshire Schafe sehr genügsam. So benötigen sie nicht fette Wiesen, sondern sind auch mit altem langem Gras bestens bedient. Ab und an findet auch ein Schafböckli den Weg zum Metzger. Aus den älteren Tieren wird Trockenwurst und Trockenfleisch gemacht und aus den jüngeren gibt es Lammfleisch. Die Herde soll auch in Zukunft klein bleiben und uns vor allem beim rasenmähen der Hühnerweide unter die Arme greifen.

Bilder folgen demnächst

 

Ackerbau & Futterbau

Für die menschliche Küche bauen wir Soja, Urdinkel und Weizen an. Mais, Gerste und Gras kommen auf den tierischen Teller, Natürlich alles Bio, ohne Spritzmittel und Kunstdünger. Zum Ausgleich sind wir bemüht die Artenvielfalt zu fördern, indem wir Hecken pflanzen und pflegen und extensive Wiesen unterhalten. Uns sind die Umwelt und die Artenvielfalt sehr wichtig. Darum wollen wir versuchen unsere Wiesen aufzuwerten und vermehrt ökologische Elemente auf unserem Land zu installieren.